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  Schloßspritze



Die Schloßspritze Niederschönhausen

 

Im Oktober 2015 konnte die Feuerwehrhistorische Sammlung die Pflegschaft der Schlossspritze Niedernönhausen übernehmen.

Besonders der Holzschutz und Farbschutz sowie der Erhalt der Beschriftung stehen nun auf dem Programm.
 


In ihrer Vergangenheit erging es der Spritze nicht immer gut. Erstaunlicherweise steht sie dafür aber heute noch sehr gut da.

 

 

 



Geschichte




Vermutlich hatte sie ihren ersten Einsatz am 1.03.1753  bei einem Brand auf dem Gehöft des hugenottischen Bauern Guyot in Französisch Buchholz. Der Funkenflug sorgte damals für eine Brandausbreitung auf andere Gebäude und erst durch den Einsatz der Feuerwehr aus dem Schloß Schönhausen konnte die Brandkatastrophe vom Ort abgewendet werden.

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hier ein Abriss über die Vergangenheit der Spritze von Heinz Gläser:
 

Die Schloßspritze Niederschönhausen

Die FF Niederschönhausen ist eine der ältesten freiwilligen Feuerwehren im heutigen Stadtbezirk Pankow. Das Datum ihrer Gründung ist in den Archiven mit dem 30. Juni 1897 vermerkt. Ihre Gründung ist im Zusammenhang mit dem Schloss Niederschönhausen zu sehen. Sie entstand aus der Verpflichtung der in Niederschönhausen lebenden Bauern, Knechte und Mägde, bei Feuersgefahr unverzüglich mit allen zur Verfügung stehenden Kräften und Mitteln Löschhilfe zu leisten. Wer dieser Verpflichtung „zur Abwehr von Schaden der Hohen Herrschaften“ nicht nachkam, wurde mit nicht geringer Buße bestraft. Um dieser auferlegten Pflicht gerecht zu werden und die Löschgeräte an einem zentralen Ort unterzubringen, wurde ein Spritzenhaus aus rotem und gelben Klinkersteinen gebaut, welches noch bis zum heutigen Tage in der Buchholzer Straße 2 existiert. In diesem Gebäude waren neben Ausrüstungsgegenständen auch die heute noch im Bestand des Märkischen Museums existierende Schlossspritze Niederschönhausen untergebracht. Es ist das einzige historische Feuerwehr-Fahrzeug in Niederschönhausen , das die Wirren beider Weltkriege überstand.

Die aus Holz und Eisen gefertigte vierrädrige Pferdezug-Handdruckspritze hat einen oben liegenden Pumpenbaum und zwei Druckzylinder in einem Wasserkessel aus Stahl, einem seitlichen C-Abgangsstutzen, über dem die Aufschrift „Königliche Schlossspritze Niederschönhausen“ angebracht ist. Zum Bedienen des Druckbaumes waren sechs Personen notwendig, um den erforderlichen Druck erzielen zu können. Das Löschfahrzeug ist als vierrädriges Zweiergespann gebaut.

Dass dieses historische Fahrzeug der Nachwelt erhalten geblieben ist, verdanken wir dem umsichtigen Verhalten der damaligen Kameraden. Aus Platzmangel und um es weiter zu schützen, wurde es von ihnen in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zunächst dem Märkischen Museum gestiftet.

Leider hatte das Märkische Museum seinerzeit nicht genügend Depotraum, so dass die Spritze in einem großen Schuppen nahe Berlins abgestellt werden musste. Hier stand sie zwar sicher, war jedoch der Kälte in den ungeheizten Räumen und dem Frost sowie der relativ hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt und die Holzwürmer taten ihr Übriges verheerendes Werk.

Die Kameraden der FF Niederschönhausen bemühten sich bereits 1972 anlässlich ihres 75jährigen Jubiläums sehr darum, die Spritze aus dem Depot für ihren Festumzug zu bekommen. Sie mussten sich jedoch von der Unmöglichkeit ihres Vorhabens wegen dem schlechten Zustand des Gerätes überzeugen und setzten nun alles daran, dieses historische Fahrzeug in einen solchen Zustand zu versetzen, dass es zumindest fahrbereit wurde.



Selbst ein vor der Schule aufgestellter Fahnenmast wurde geopfert, um den Pumpenbaum zu ersetzen. Mit der Bildung des damaligen „Ehrenamtlichen Beirates zur Erforschung der Geschichte der Berliner Feuerwehr“ 1986 in Vorbereitung der 750-Jahrfeier Berlins bemühte sich dieser Ostberliner Beirat auch um die Schlossspritze Niederschönhausen.

Es wurde seinerzeit ein Vertrag mit dem Märkischen Museum geschlossen mit dem Ziel, nach dem Muster der historischen Straßenbahnen in Berlin schrittweise die Spritze in ihren Originalzustand zu versetzen und sie in Absprache mit den geschichtsbewussten Kameraden aus Niederschönhausen in den Bestand eines damals noch als Idee vorhandenen künftigen Ost-Berliner Feuerwehrmuseums zu überführen. Anlässlich des großen Festumzuges zur 750-Jahrfeier in Ost-Berlin Anfang Juli 1987 konnte die Schlossspritze Niederschönhausen nicht vorgeführt werden, ein Transport in diesem maroden Zustand wäre damals für den Erhalt der Spritze nicht dienlich. Sie konnte lediglich fotografiert und ihr momentaner Zustand festgehalten werden.

 


Die Wende 1989/1990 und die nachfolgende Zeit erlaubte es sowohl finanziell und materiell als auch vom Zeitfonds der Kameraden her nicht, sich der historischen Spritze zu widmen, so dass sie auch zum 100. Jubiläum der FF Niederschönhausen nicht gezeigt werden konnte.


Selbst der Hinweis der Ost-Berliner Feuerwehrhistoriker 1990/1991 bei der Vereinigung beider Berliner historischen Feuerwehr- Arbeitsgemeinschaften über das Vorhandensein dieses technischen Kleinodes der Feuerwehrtechnik und den Zustand dieser Spritze konnte den Zustand bisher nicht ändern. Und es war in Vorbereitung der im Jahre 2001 zu begehenden Feierlichkeiten der 150. Wiederkehr der Gründung der Berliner Feuerwehr nicht möglich, die Schlossspritze für den Festumzug zu präparieren.

Der vorhandene historische Fahrzeugpark der Berliner Feuerwehr war einerseits in einem besseren Zustand, andererseits bedurften einige Fahrzeuge davon einer Rekonstruktion, für die u.a. der Förderverein Feuerwehrmuseum Berlin aus Spenden und anderen Finanzierungsquellen Mittel bereitstellte. Das betrifft auch eine ähnliche, jedoch viel jüngere Spritze im Bestand des Feuerwehrmuseums Berlin, die im Museum ausgestellt ist.

Heinz Gläser
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Ein ehemaliger Feuerwehrverein in Altlandsber schreibt in seiner Chronik:

1994 - Leihgabe einer Königlichen Handdruckspritze durch das Märkische Museum Berlin. Wie kam es dazu: ln einem einsturzgefährdeten Schweinestall in Ahrensfelde wurde eine königliche Handruckspritze aus Niederschönhausen entdeckt. Mangels Unterbringungsmöglichkeit hat das Märkische Museum mit dem Verein einen Leihvertrag abgeschlossen. Das historische Löschfahrzeug wurde in den Folgejahren bis 2014 durch den Verein gepflegt und gesichert. 2014 erfolgt die Rückgabe an das Märkische Museum.

 
Fotos: Feuerwehrmuseum-berlin.de

 

 

 

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